Mittelmeer · Band 3 · Artenporträt
Petersfisch
Der Petersfisch, ein Jäger, der unter Wasser bellen kann
Zeus faber - ZEIDAE

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Beobachtung
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Originaler naturkundlicher Bericht
Die Geschichte der Art
In Bodennähe bewegt sich eine hohe Silhouette langsam durch das Licht. Von der Seite betrachtet, ist der Petersfisch kaum zu übersehen: komprimierter Körper, lange Rückenstacheln, großer dunkler Fleck auf der Flanke. Dann dreht er sich um und wird von vorne überraschend schmal.
Diese Silhouette begleitet eine singuläre Jagdtechnik: Er kann sich einem kleinen Fisch fast von vorne nähern, bevor er plötzlich seine protraktilen Kiefer ausstreckt, um ihn zu ergreifen. Aber seine seltsamste Überraschung ist nicht zu sehen. Zeus faber kann auch kurze Laute von sich geben, die Forscher als 'Bellen' beschreiben.
Eine in Neuseeland durchgeführte Studie hat diese Laute direkt in ihrer natürlichen Umgebung aufgezeichnet; in der Nähe befindliche australische Meerbrassen reagierten mit einem Schreck und verließen das Gebiet nach diesen Vokalisationen. Ihre genaue Funktion bleibt unbekannt.
Dann präsentiert der Fisch wieder seine Flanke und sein großer schwarzer Ocellus erscheint erneut. Für den Naturkundler ist dies ein charakteristisches Merkmal der Art.
Eine alte Legende erzählt etwas anderes: Der heilige Petrus soll den Fisch ergriffen haben, um eine Goldmünze aus seinem Maul zu entfernen, und hinterließ dabei den Abdruck seiner Finger auf seinen Flanken. Er dreht sich erneut, und im Strahl der Lampe bleibt der schwarze Fleck genau dort, wo die Legende ihre Finger platziert hat.

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Schatten des Meeresgrunds — 5er-Stickerpack. Braune Meersau, Steinbutt, Fliegender Knurrhahn, Gemeiner Seeteufel, Petersfisch.
Sticker und Logbuch sind separat erhältlich. Beobachte die Meereswelt, ohne sie zu berühren oder zu stören.